10.000 Meter

10.000 Meter über Dir, reist mein Herz weg von mir. Hin Dich zu erreichen…

Wenn ich mit Dir liege…

Wenn ich mit Dir liege… wird die Welt komplett stumm. Ein eigener Planet wächst um uns herum. Wenn ich mit Dir liege… verschwimmt meine Sicht. Nur bei Dir wird sie scharf. Fokussiert sich auf Dich. Wenn ich mit Dir liege… werden harte Worte so weich. Tausend Gedanken zu Einem, ganz leicht. Wenn ich mit Dir 

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Gedicht über mich

Wie ein Schauer gräbt die Trauer Rinnsale in mein sandig Herz. Fließt von Kopf nach Fuß. Als Papier im Feuer verbrennen wütend helle Gedanken weiß lodernd. Brennt so gut. Fantastische Tsunami schwappen über mich hinein und reissen mit. Ertrink in brodelnd glücklich blauer Glut. Eine auf und ab taumelnde Feder… stets weiter. Hoffnungsvoll zu mir 

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1.000 Stränge

1.000 Stränge die wild um sich schlagen hoch weit ranken gen’ Erkenntnis ragen ausufernd sich den Platz erstreiten drücken, zwingen, stressen, keifern 10.000 Stränge die sich ständig fragen: Ist hier mein Platz? Werd ich reifen? Was ableiten? 1.000 Stränge die sich selbst erdrücken 100 neue, die die Welt erblicken

Schwirrende Gedanken

Schwirrende Gedanken kollidieren mit flatternden Gefühlen um sich im kalten Meer der Erkenntnis zu ersaufen. Gelebte Kadaver werden an vernarbte Strände der Möglichkeiten angeschwemmt. Sie zucken, platzen und gebären… schwirrende Gedanken.

Gelaufen

Gelaufen, bis ich mich nicht mehr tragen konnte, bis an das Ende meiner Welt, um die Gedanken abzuwerfen, um umzudrehen.

Wem schreibst du jetzt?

Wem schreibst du jetzt? Wer liest deine Gedanken? Wer hält dich fest? Was lässt dich wanken? An wen denkst du jetzt? Wer liebt dein Wesen? Wem schreibst du jetzt?

Weißt Du?

Weißt Du, was ich mag? Mich an Dich lehnen. Weißt Du, was mich zerreißt? Mich nach Dir sehnen. Weißt Du, was Du bist? Ein Wunder, was mich frisst.

Egoismus

Dein Egoismus verdeckt von deiner Individualität und der Satz: “So bin ich.” Mein Egoismus versteckt in meinem Trotz und der Satz: “Warum bist du so?”

Nicht vermissen

Nun gut, dann werde ich Dich eben Nicht vermissen. Das Gefühl abstellen. Dasselbe tun, was ich tu’, im Frühling, um den Regen abzustellen. Dasselbe tun, was ich tu’, im Sommer, um die Sonne abzustellen. Dasselbe tun, was ich tu’, im Winter, um den Schnee abzustellen. Genau so, werde ich Dich Nicht vermissen.

Tagträume

Am Tage träumen, Tage zerträumen. Halb verschwommen sehen und doch nicht. Geblendet blinzeln, Sommer im Winter, Sonnenaufgang im Abendlicht. Wirklichkeit verschwimmen lassen, Welten mit Ideen erschaffen. Eimer voller Gedanken verschütten. Sag es mir: Wer will das nicht?